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Ratgeber · Google Shopping

Google Merchant Center: einrichten und Sperren vermeiden.

Mit dem Merchant Center erscheinen Ihre Produkte bei Google Shopping – kostenlos oder als Anzeige. Viele Shops scheitern aber an der Prüfung oder werden gesperrt. Hier steht, was Google erwartet.

Stand: 31. Oktober 2026 · CockpitDekor AutoWeb · Lesezeit ca. 6 Minuten

Produkte eines Teileshops in Google Shopping auf dem Laptop
Kurz gesagt
  • Ohne sauberen Produkt-Feed kein Google Shopping.
  • Google prüft auch die Website: Impressum, Versand, Rückgabe, Preise.
  • Häufigste Sperre: „Falsche Darstellung“ – erst alles korrigieren, dann Überprüfung beantragen.
  • Kostenlose Produkteinträge sind möglich, Shopping-Anzeigen optional.
Einfach erklärt

Vom Shop zu Google Shopping in drei Schritten

  1. Produkt-FeedIhr Shop liefert eine Liste aller Produkte mit Preis, Bild und Verfügbarkeit
  2. Merchant CenterGoogle prüft Feed, Website und Firmenangaben
  3. SichtbarKostenlose Einträge und optional Shopping-Anzeigen
Bevor Sie starten

Was Google auf Ihrer Website sehen will

Firma & Kontakt

  • Vollständiges Impressum
  • Telefon oder E-Mail gut sichtbar
  • Gleiche Firmendaten im Merchant Center

Kaufbedingungen

  • Versandkosten und Lieferzeiten
  • Rückgabe- und Widerrufsregeln
  • Zahlungsarten vor dem Bezahlen

Produkte

  • Preis im Feed = Preis im Shop
  • Verfügbarkeit ehrlich angeben
  • Echte GTIN/EAN nur, wenn vorhanden

Technik

  • HTTPS auf allen Seiten
  • Funktionierender Warenkorb und Checkout
  • Keine leeren oder Platzhalter-Seiten
Kontosperre

Merchant Center gesperrt wegen „Falsche Darstellung“ – was tun?

Die häufigste Sperre heißt „Falsche Darstellung“ (Misrepresentation). Google sagt selten genau, was fehlt. Wir kennen das Problem auch aus eigener Erfahrung mit unserem Shop – deshalb gehen wir systematisch vor:

1Nichts überstürzen. Die Zahl der Überprüfungsanträge ist begrenzt – erst alles prüfen, dann beantragen.
2Website gegen die Checkliste prüfen: Impressum, Kontakt, Versand, Rückgabe, Preise, Checkout.
3Feed prüfen: Preise, Verfügbarkeit, GTIN, Bilder ohne Werbetexte.
4Firmenangaben abgleichen: Name, Adresse und Telefon überall identisch.
5Erst dann Überprüfung beantragen – mit kurzer, sachlicher Beschreibung der Korrekturen.

Eine Freischaltung kann niemand garantieren. Was wir sicherstellen: Ihr Shop erfüllt die bekannten Anforderungen, bevor Sie den Antrag stellen.

Für Profis: Feed-Attribute und Bilder

Pflichtattribute

  • id, title, description, link
  • image_link, price, availability
  • brand, gtin bzw. identifier_exists, condition

Automotive

  • Fahrzeugzuordnung in Titel und Beschreibung
  • Varianten mit item_group_id
  • Versand je Land im Merchant Center

KI-Bilder

  • KI-erzeugte Bilder nur mit erhaltenen IPTC-Metadaten
  • Keine Wasserzeichen oder Werbetexte im Hauptbild
  • Echtes Produkt erkennbar
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Kostet Google Shopping etwas?

Kostenlose Produkteinträge kosten nichts. Für Shopping-Anzeigen zahlen Sie pro Klick über Google Ads.

Wie lange dauert die Prüfung?

Meist einige Tage. Bei Überprüfungen nach einer Sperre kann es länger dauern.

Kann ich EAN-Nummern selbst erfinden?

Nein. Eine GTIN/EAN muss offiziell (z. B. über GS1) vergeben sein. Für Eigenprodukte ohne GTIN gibt es die Angabe identifier_exists = no.

Brauche ich ein Modul für den Feed?

Bei PrestaShop, Shopware oder WooCommerce meistens ja – oder einen eigenen Export. Wichtig ist, dass der Feed automatisch aktuell bleibt.

Können Sie eine Sperre garantiert aufheben?

Nein, das kann niemand seriös versprechen. Wir sorgen dafür, dass alle bekannten Anforderungen erfüllt sind, bevor Sie den Antrag stellen.

Merchant Center einrichten lassen

Google Merchant Center ab 490 €, Produkt-Feed ab 890 € – inklusive Website-Prüfung vor dem Start.

Quellen

Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Regeln können sich ändern – maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Quellen.